EuroTRACC DESIGN-INFORMATIONEN
Allgemeine Informationen
Produkt-Überblick
Der EuroTRACC (European Trinity Attenuating Crash Cushion) Anpralldämpfer ist konform mit der EN1317-1.3. Alle TRACC Anpralldämpfer sind voll umleitbare, umkehrbare, bidirektionale, energieabsorbierende Anpralldämpfer, die entwickelt wurden, um Kraftfahrer vorm Aufprall auf nicht geschützte Endstücke einer Betonschutzwand, von Brückengeländern, Brückenpfeilern und anderen Gefahrbereichen zu schützen, und dies in vorübergehenden sowie in dauerhaften Baustellenbereichen.
Wartungs-Überblick
Das EuroTRACC System ist eine Straßenrand-Schutzvorrichtung mit einem sehr niedrigen Wartungsaufwand. Außer Reparaturarbeiten nach einem Verkehrsunfall ist praktisch keine Wartung für das System erforderlich. Es wird empfohlen, dass ine jährliche Kontrolle durch Abfahren der Strecke durchgeführt wird, um icherzustellen, dass keine kleineren Aufpralle unentdeckt bleiben und dass keine Trümmerteile um die Vorrichtung herum sich ansammeln
Anprall-Leistungen
Das EuroTRACC entspricht EN-1317-1.3. Das EuroTRACC leitet Fahrzeuge um, welche an seiner Seite entlang in einem Winkel von mehr als 15° zur Achse des Systems anprallen, so wie in der EN 1317-1.3 beschrieben. Das EuroTRACC stoppt auch Fahrzeuge, welche das Endstück des Systems in einem Winkel von mehr als 15° anfährt, gemäß EN 1317-1.3. Die Prüfung wurde mit Geschwindigkeiten von über 110 km/h durchgeführt, was wiederum das EuroTRACC zu einer geeigneten Alternative für sämtliche, Ausbaugeschwindigkeit sowie erlaubte Geschwindigkeit, macht.
Das EuroTRACC 80 und 110 haben alle Tests erfolgreich in ihrer jeweiligen Kategorie bestanden (80 km/h und 110 km/h), und dies in Übereinstimmung mit der EN 1317-1.3. EuroTRACC 80 und 110 (parallel) sind den Prüfkriterien nicht nur gerecht geworden sondern haben diese sogar übertroffen:
Eine Anprallheftigkeits-Stufe der Kategorie A in allen Tests bedeutet ein ASI < 1,0.
Risikoarme Reparaturmöglichkeiten
EuroTRACC ist entworfen worden, um Reparaturen Vorort durchzuführen oder ein schnelles Austauschen der gesamten Installation zu ermöglichen.
Die energiedämpfenden Segmente des EuroTRACC-System-Unterbaus können in Stufen, je nach Anprallheftigkeit, ersetzt werden. Weil EuroTRACC-Systeme völlig zusammengebaut geliefert werden, ist es extrem praktisch, das völlig beschädigte System am Straßenrand zu ersetzen, um dieses dann später in der entfernten Werkstatt sicher vor Verkehrsgefahren 15 und den Vorschriften entsprechend zu reparieren. Viele Komponenten des EuroTRACCSystems bleiben nach den meisten Unfällen unbeschädigt und erleichtern daher die Instandsetzung auf eine wirtschaftliche Art und Weise.
ANMERKUNG: EuroTRACC-ANPRALLDÄMPFER SIND KEINE EINWEGPRODUKTE. EIN KOMPLETTER AUSTAUSCH AUF DEM VERKEHRSWEG NACH EINER KOLLISION IST EINE BEQUEME - ABER NICHT ERFORDERLICHE – LÖSUNG, UM ARBEITER VOR VERKEHRSGEFAHREN ZU SCHÜTZEN. BIS ZU 98% VOM EuroTRACCSYSTEM IST NACH BESTIMMTEN ANPRALLUNFÄLLEN WIEDERVERWENDBAR, UNABHÄNGIG DAVON, OB DIE REPARATUR VORORT ODER IN DER SICHEREN UMGEBUNG DER WERKSTATT DURCHGEFÜHRT WIRD.
Standort-Anforderungen
Unidirektionale Anwendung
Die Installation eines EuroTRACC-Systems und seiner Übergänge hängt vom Verkehrsmuster ab und die Sicherheitsstruktur von dem bestimmten Standort. Unidirektionaler Verkehr (eine Seite oder beide) erfordert keinen Übergang. Siehe Skizzen 1 und 2. Der Sicherheitsrahmen kann zu jeder festen Struktur, einschließlich eines quadratischen, an Ort und Stelle gegossenen Betonpfeilers, einer vertikalen Betonwand oder dem Ende einer New-Jersey-ähnlichen Planke, angeschlossen werden. Der Sicherheitsrahmen besitzt ein Bohrungsmuster, welches an die Sicherheitsstruktur angepasst werden muss. Für „freistehende“ Installationen sollten 2 Standard- Leitplankenpfosten in den Boden gerammt und an den Sicherheitsrahmen angebracht werden. Trinity kann einen Adapter zur Verfügung stellen, um ein direktes Befestigen des Sicherheitsrahmens an eine Vielzahl von verschiedenen Betonwandprofilen zu erlauben.

- Skizze 1. Unidirektionaler Verkehrsstrom - eine Seite - erfordert keinen Übergang.

- Skizze 2. Unidirektionaler Verkehrsstrom - beide Seiten - erfordert keinen Übergang.
Bidirektionale Anwendung
Für Installationen, die laufendem Verkehr von der entgegengesetzten Richtung ausgesetzt sind (siehe Skizze 3), sollten entsprechende Übergänge am Ende der Sicherheitsstruktur angebracht werden.

- Skizze 3. Bidirektionaler Verkehrsstrom - erfordert einen Übergang auf einer Seite.
Annäherungs-Zone und Frei-Fahrt-Zone
Das EuroTRACC-System sollte nicht direkt hinter eine erhöhte Kurve gesetzt werden. Der Annäherungsbereich vor dem System in Richtung des Verkehrsstroms sollte sich in einem Ratio von 10:1 zu der Umgebungszone neigen. Die Kreuzsteigung sollte ich in einem Ratio von nicht mehr als 12:1 zur Umgebungszone unterscheiden. Die Freie-Fahrt-Zone hinter dem EuroTRACC-System sollte gleichbleibend sein mit dem Bereich hinter der abwärts geneigten Leitplanke (Length-of-Need).
Abwärts Zone
Das TRACC sollte so angebracht werden, dass ein 1 000 mm Freiraum zu beiden Seiten der Sicherheitsstruktur entsteht, damit sich die Seitenpaneele bei einem Aufprall am Ende aufwärts zusammenziehen können (siehe Skizze 4).

- Skizze 4. Freiraum für Zusammenziehen der Paneele
Montagemöglichkeiten
Unterbau
Während eines Anpralls wird die aufhaltende Kraft, die von einem EuroTRACC-System ausgeht, NICHT auf die Sicherheitsstruktur unterhalb des Dämpfers weitergeleitet. Alle aufhaltenden Lasten wandern zum Unterbau unterhalb des Systems durch die Verankerungsbolzen, welche dieses am Untergrund befestigt.
EuroTRACC-Systeme können an verschiedenen Kombinationen von Asphalt, Beton und kompaktierter Grundmasse befestigt werden.
Tabelle 1. Unterbaumöglichkeiten
150 mm Stahlbeton
200 mm Nicht-Stahlbeton
75 mm Asphalt über minimum 75 mm starker Betondecke
150 mm Asphalt über 150 mm kompaktierter Grundmasse
200 mm minimum Asphaltdecke
Absicherungshilfen und Übergangsmöglichkeiten
Das EuroTRACC mit seinen gleitenden Seitenpaneelen kann an eine geeignete Sicherheitsstruktur angebracht werden oder als Übergang zu diesem dienen, um das letzte Stück Rahmen zu unterstützen. Bei “freistehenden“ Installationen sollten zwei Standard Leitplankenpfosten eingerammt und an den Sicherheitsrahmen befestigt werden. Zeichnungen, welche die Befestigung und den Übergang zu abwärtsgerichteten Strukturen zeigen, können bei einem lokalen Passco Vertreter angefragt werden.
Kopfstück-Markierungsmöglichkeiten
Das EuroTRACC ist für den Gebrauch auf der Standspur sowie auf dem mittelstreifen in beiden Verkehrslagen (unidirektional und bidirektional) bestimmt. Um die größte Sicherheitsstufe zu ermöglichen, kann die Kennzeichnung des Kunststoff-Kopfstücks einer gewissen Umgebung angepasst werden. Reflektierendes Klebeband wird mit dem EuroTRACC mitgeliefert und kann dazu verwendet werden, um die linke Standspur, die rechte Standspur oder durchgehende Anwendungen zu markieren. Anmerkung: Informieren Sie sich bei den Transportbehörden über die Markierungsanforderungen.


