Vorschrift Übergangskonstruktionen

Vorschrift Übergangskonstruktionen

(1)

Übergangskonstruktionen sind dort anzuordnen, wo Schutzeinrichtungen unterschiedlicher Bauart und/oder Funktionsweise miteinander funktionsgerecht verbunden werden müssen.

 

(2)

Das Leitungsvermögen von Übergangskonstruktionen wird nach den Kriterien

  • Aufhaltestufe,
  • Wirkungsbereichsklasse,
  • Anprallheftigkeitsstufe

unterschieden.

 

(3)

Die Aufhaltestufe von Übergangskonstruktionen ist abhängig von den Aufhaltestufen der zu verbindenden Schutzeinrichtungen. Die erforderlichen Aufhaltestufen sind in der Tabelle 1 festgelegt.

 

(4)

Die Auswahl der maximalen Wirkungsbereichsklasse einer Übergangskonstruktion hängt von der örtlichen Situation ab.

 

(5)

Die Anprallheftigkeitsstufe einer Übergangskonstruktion sollte nicht höher sein als eine der Stufen der zu verbindenden Schutzeinrichtungen.

 

(6)

Anschlüsse an Bauwerke (z.B. Widerlager) gelten als Übergangskonstruktion.